Partner-Fitnessübung: Unterarmstütz mit Pfoten

Unterarmstütz Partnerübung

Unterarmstütz mit Pfoten

Um deinen Hund auf die Übung einzustellen, bereite die Übung am besten mit dem Bauch flach auf den Boden vor. Noch einfacher wird es, eine weitere Person hilft deinem Hund anfänglich, seine Übung auf deinem Rücken auszuführen. Dazu stellt er seine Vorderbeine auf  deinen Rücken und bleibt in dieser Haltung. Gib ihm nach einer kurzen Zeit ein Abbruchsignal bzw. schicke ihn wieder herunter. Übernimm nun du und führe die Übung ohne zusätzliche Hilfe erneut aus, bis dem Vierbeiner verständlich ist, was er tun soll. Es gibt natürlich verschiedene Wege einem Hund diese Übung beizubringen, z.B. über Lob, Leckerchen, Körpersprache, ein eingeführtes Signal u.v.m. Je nachdem welche Methoden und Trainingsphilosophien ihr als Mensch-Hund-Team anwendet, kann diese und alle anderen Übungen aufgebaut werden. In diesem Fall erarbeitet ihr das Setzen der Vorderbeine auf deinen Rücken.

Nun kommen wir zu deiner Übung: den Unterarmstütz. Drücke nun deinen Oberkörper über die Ellenbogen, die möglichst senkrecht zur Schulter stehen sollen, und den Zehen den restlichen Körper nach oben. Du nimmst mit dem gesamten Körper eine waagerechte Halteposition ein. Bauch- und untere Rückenmuskulatur sollen gut angespannt werden, damit du eine Linie bildest und dabei nicht durchhängst. Du kannst deine Pomuskulatur hier zusätzlich als Unterstützung einsetzen und dabei mit trainieren. Dein Blick sollte auf den Boden gerichtet sein, so dass dein Nacken die gerade Linie deiner Wirbelsäule fortführt. Und nun heißt es (aus-) halten! Sind deine Muskeln im Bauch- und Rückenbereich entsprechend trainiert, kannst du die Übung jetzt mit einem zusätzlichen „Gewicht“ intensivieren. Bitte deinen Hund die erlernte Haltung auf deinem Rücken einzunehmen und die Übung gemeinsam mit dir zu halten. Geschafft! Ist das Mensch-Hund-Team erst einmal trainiert, gibt es zahlreiche Möglichkeiten Fitnessübungen zu kombinieren.

Viele Fitness-Partnerübungen können durch kleine Veränderungen zu unzähligen Varianten von Mensch-Hund-Trainings kombiniert werden. Achte immer sowohl auf deinen als auch auf den Fitness-Istzustand deines Hundes. Muskelkater ist kein Ziel des Trainings. Zudem gehören zu jeder Trainingseinheit ein Warum-up und ein Cool-Down, um den Körper jeweils langsam auf die entsprechende Phase einzustimmen. Solltest du unsicher sein, ob eine Übung für dich und deinen Hund geeignet ist, dann konsultiere einen (Tier-)Arzt oder (Tier-)Physiotherapeuten deines Vertrauens.
Gerne gebe ich dir auch Empfehlungen.

2018-02-04T17:38:53+00:00

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